Pressemitteilungen Soroptimist Club Mainz

SI STAR Gewinnerin Asli Özarslan und ZDF-Kino-Kritikerin Sabine Schultz im CineMayénce. Einladung zur Filmmatinee am Sonntag, 18.11. um 11 Uhr

17. Oktober 2018 _Mainz. Wie immer im November lädt der Club Mainz des Frauennetzwerks Soroptimist International zu einer besonderen Filmmatinee. Es wird der Dokumentarfilm "Dil Leyla" von Asli Özarslan gezeigt, die im Cine Mayence mit dabei ist und sich gerne den Fragen des Publikums stellt. Die junge Dokumentarfilmerin ist die Gewinnerin des SI STAR Filmpreises für starke Regisseurinnen, den der SI Club Mainz in Leben gerufen hat und alle zwei Jahre bei der Berlinale zusammen mit neun weiteren rheinland-pfälzischen Clubs verleiht.

Bei der Verleihung des mit 10.000 € dotierten SI STAR in der Rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin sagte Schirmherrin Malu Dreyer: „Mir ist als Ministerpräsidentin und Politikerin die Stärkung von Frauen ein wichtiges Anliegen und eine Notwendigkeit, denn Geschlechtergerechtigkeit auch im Kultur- und Medienbereich ist kein Gefallen, der Frauen getan wird, sondern die Verwirklichung der verfassungsgerechten Vorgabe zur Gleichstellung von Mann und Frau… Der weibliche Blick auf die Welt ist ein anderer als der männliche, und er prägt die Geschlechterbilder, mit denen unsere Kinder aufwachsen.“ Aktuelle Studien belegen, wie sehr Frauen und ihr Blick in der Filmbranche unterrepräsentiert sind. Der SI STAR holt daher bewusst die Leistungen von Regisseurinnen ins Rampenlicht. 2018 wurde neben Asli Özarslan auch Sonja Maria Kröner für Ihr Spielfilmdebüt "Sommerhäuser" ausgezeichnet. Carolin Genreith erhielt die mit 1000 Euro dotierte Lobende Erwähnung der Berliner SI Clubs und Potsdam.

Die SI STAR November-Matinee bietet die Möglichkeit, eine der Gewinnerinnen persönlich kennen zu lernen und mehr über ihren Dokumentarfilm und  ihre neuen Projekten zu erfahren. Dazu wird die Kino-Kritikerin des "heute journals" im ZDF, Sabine Schultz, über „Gender und Kino“ sprechen, und dabei jahrzehntelange Erfahrungen mit den Erkenntnissen neuer Studien verbinden. Schultz und Özarslan, sowie Claudia Tronnier, die Leiterin der Nachwuchsredaktion "Das kleine Fernsehspiel" werden auf dem Podium mit Kulturjournalistin Susanne Becker über die aktuelle Filmindustrie diskutieren, zwischen Quote, #Metoo, den Chancen für Newcomerinnen und und den Zahlen des neuesten Diversitätsberichts. Auch die SI STAR Jury des SI Club Mainz wird da sein.

Mittags gibt es ein reichhaltiges Buffet. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Frauenförderung in der Filmbranche _ Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Frauen sind in der Filmbranche immer noch unterrepräsentiert

17. Februar 2018 _Mainz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht den Regisseurinnen Asli Özarslan und Sonia Maria Körner den SI STAR-Filmpreis. „Die Filmbranche ist dominiert durch einen männlichen Blick. Regiearbeiten von Frauen sind die Ausnahme. Das soll sich ändern! Deshalb freue ich mich sehr, dass ich heute den zweiten SI STAR-Filmpreis an gleich zwei Regisseurinnen überreichen darf. Die Dokumentarfilm-Regisseurin Asli Özarslan überzeugte mit ihrem beeindruckenden Frauenportrait „Dil Leyla“. Die Filmemacherin Sonia Maria Kröner wird prämiert für ihren Spielfilm “Sommerhäuser“. Nicht nur in der aktuellen Diskussion ist es wichtig, Frauen auf dem Regiestuhl ins Rampenlicht zu rücken. Der SI STAR-Filmpreis ist dafür eine vorbildliche Initiative, deshalb bin ich sehr gerne Schirmherrin“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Preisverleihung in der Landesvertretung in Berlin.

 

Sonia Maria Kröner erhält den SI STAR für ihren Spielfilm „Sommerhäuser“. In ihrem Erstlingswerk zeigt die 1979 in München geborene Regisseurin und Absolventin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, wie im Sommer des Jahres 1976 der Gemeinschaftsgarten einer Familie zur Bühne einer unkonventionellen Familiengeschichte wird. Die Berliner Regisseurin Asli Özarslan porträtiert in ihrer Dokumentation „Dil Leyla“ die jüngste türkische Bürgermeisterin Leyla Imret, deren Schicksal sie feinfühlig und zugleich hartnäckig filmisch verfolgt. Damit zeichnet Özarslans Abschlussfilm für die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg ein mutiges und eindringliches Frauen- und Familienportrait, bei dem die 31-Jährige nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb und hinter der Kamera stand.

 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Die Stärkung von Frauen ist mir ein wichtiges Anliegen und sie ist eine Notwendigkeit, denn Geschlechtergerechtigkeit ist auch im Kultur- und Medienbereich kein Gefallen, der Frauen getan wird. Sie steht jeder Frau nach dem Grundgesetz zu. Als Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder freue ich mich, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk hier vorangeht: Die ARD und ihre Spielfilmtochter Degeto haben sich zu einer Regisseurinnen-Quote von zunächst 20 Prozent verpflichtet; das ZDF hat einen „Acht-Punkte-Plan“ entworfen, nach dem künftig auch Regisseurinnen für Filmproduktionen vorgeschlagen werden müssen. Nach dem neuen Filmförderungsgesetz müssen zudem die Auswahlgremien mit Frauen und Männern gleichrangig besetzt sein. All dies sind Schritte in die richtige Richtung. Sie machen deutlich, dass auch in der Film- und Medienbranche noch ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung zurückzulegen ist.“

 

Der mit 10.000 Euro dotierte SI STAR-Filmpreis wird vom Frauennetzwerk Soroptimist International (SI), dem SI Club Mainz und acht weiteren rheinland-pfälzischen SI Clubs gestiftet und alle zwei Jahre während der Berlinale verliehen. Mit einer „Lobenden Erwähnung“ und einem Preisgeld von 1.000 Euro wurde heute außerdem Carolin
Genreith für ihren äußerst persönlichen Dokumentarfilm „Happy“ ausgezeichnet. Gestiftet wird dieser Preis von den SI Clubs Berlin und Potsdam.

 

Das Frauennetzwerk Soroptimist International wurde 1921 in USA gegründet und engagiert sich weltweit für Vielfalt und Chancen von Frauen und Mädchen (www.soroptimistinternational.org). Der SI Club Mainz initiierte den SI STAR-Filmpreis und stellt weitere Informationen zu den Filmen der diesjährigen Shortlist zur Verfügung: www.clubmainz.soroptimist.de

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Pressereferentin der Landesvertretung, Michaela Veith (030 72 62 9 11 05, bzw. mveith@lv.rlp.de).

Verleihung des SI STAR 2018 während der Berlinale

Am 17.2.2018 um 18 Uhr wird in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin zum 2. Mal der SI STAR für starke Regisseurinnen verliehen.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde vom Frauennetzwerk Soroptimist International Club Mainz initiiert und wird zusammen mit acht weiteren rheinland-pfälzischen SI-Clubs alle zwei Jahre während der Berlinale verliehen. Eine mit 1000 Euro dotierte Lobende Erwähnung wird von den Berliner SI-Clubs und Potsdam verliehen. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die den SI STAR überreichen wird.

Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai berichtet von der aktuellen Situation der frauen im Folmgeschäft und von ihrem neugegründeten Zusammenschluss in ProQuote Film. Die Kulturjournalistin Susanne Becker moderiert den Abend, Jury-Mitglied Margrit Stärk präsentiert die nominierten Regisseurinnen, und die Gewinnerin des ersten SI STAR, die Dokumentarfilmerin Maike Conway, erzählt, wie sie die Wirkung des Preises erlebt.

Der SI STAR zeichnet mutige und künstlerisch herausragende Filme aus dem deutschsprachigen Raum der letzten beiden Jahre aus. Er will die Arbeit von Regisseurinnen ins Rampenlicht holen und zu breiter Aufmerksamkeit bringen. Wie nötig das ist, belegen die Zahlen des neuen, vierten Diversitätsberichts des Bundesverbandes für Regie: In der ARD führten bei fiktionalen Programmen, die in der Zeit zwischen 18:00 und 24:00 Uhr ausgestrahlt wurden, 2016 nur 19,3% Frauen Regie, im ZDF waren es 14,4,%.  Hinzu kommt: Je höher die Budgets sind, umso weniger Frauen führen Regie. Im Kino führten 22% Frauen Regie.

Für den 2. SI STAR sind drei Spielfilme und vier Dokumentarfilme nominiert: Katja Fedulova für Drei Engel für Russland. Glaube, Hoffnung, Liebe, Carolin Genreith für Happy, Valeska Grisebach für Western, Helena Hufnagel für Einmal bitte alles!, Sonja Maria Kröner für Sommerhäuser, Asli Özarslan für Dil Leyla, Kamilla Pfeffer für Wer ist Oda Jaune? https://clubmainz.soroptimist.de/fileadmin/user_upload/Club/Mainz/SI_STAR_SHORTLIST_2018.pdf

Zur SI STAR Jury des SI-Clubs Mainz gehören die Kulturjournalistin Dr. Susanne Becker, die Filmautorin und Fernsehjournalistin Bianca Charamsa, die Filmwissenschaftlerin Dominique Henz, die Malerin Christiane Schauder und die Spielfilmeinkäuferin Margrit Stärk. Vom SI-Club Mainz-Rosengarten ist die Fernsehjournalistin Sabine Siegl mit dabei, sowie SI STAR Gewinnerin Maike Conway.

Gestiftet wird der SI STAR von den SI-Clubs Mainz, Bitburg-Prüm, Cochem, Frankenthal, Ingelheim, Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Mainz-Rosengarten und Nahetal-Bad Sobernheim.

Die Lobende Erwähnung wird gestiftet von den SI-Clubs Berlin, Berlin-Charlottenburg, Berlin-Dorotheenstadt, Berlin-Mitte und Potsdam. 

Das Frauennetzwerk Soroptimist International, das 1921 in USA gegründet wurde, engagiert sich für Diversität und Chancen von Frauen und Mädchen in der Welt.

sistar-filmpreis[at]gmx.de

https://clubmainz.soroptimist.de/si-star-filmpreis/

Die Nominierten des Frauenregiepreises SI STAR 2018 im CineMayence präsentiert

 

19.11.2017_ Mainz. Der SI Club Mainz präsentierte die Shortlist der Regisseurinnen für den  2. Frauenregiepreis SI STAR 2018. Der rheinland-pfälzische Filmpreis für starke Regisseurinnen ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde vom  SI Club Mainz initiiert. Er wird zusammen mit acht weiteren rheinland-pfälzischen Clubs alle zwei Jahre unter der Schirmherrschaft von  Ministerpräsidentin Malu Dreyer während der Berlinaleverliehen.

 

Nominiert für den 2. SI STAR 2018 sind:

 

Katja Fedulova: Drei Engel für Russland – Glaube, Hoffnung, Liebe

Carolin Genreith: Happy

Valeska Grisebach: Western 

Helena Hufnagel: Einmal bitte alles!

Sonja Kröner: Sommerhäuser

Asli Özarslan: Dil Leyla

Kamilla Pfeffer: Wer ist Oda Jaune?

 

Die Kulturjournalistin Susanne Becker moderierte die Matinee: es gehe darum, die Arbeit von Regisseurinnen ins Rampenlicht zu holen und zu breiter Aufmerksamkeit zu bringen. Das habe beim ersten SI STAR, der 2016 verliehen wurde, bereits gewirkt: SI STAR Gewinnerin Maike Conway erhielt danach für ihren Dokumentarfilm „Corinnes Geheimnis“ auch den Blauen Panther und den Grimme Preis.

 

Jury-Sprecherin Margrit Stärk resümierte: „Wir haben heute in Mainz die künstlerischen Arbeiten der sieben nominierten Regisseurinnen in Ausschnitten vorgestellt. Die Bandbreite ihrer Ausdrucksformen und Themen hat nicht nur die Jury, sondern auch die Gäste sehr beeindruckt. Wir freuen uns, dass dank der Unterstützung durch die SI Clubs in Berlin und Potsdam nun auch die „lobende Erwähnung“ mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert ist.“

 

Gast der Jury war die Leiterin der ZDF-Redaktion Das Kleine Fernsehspiel Claudia Tronnier. Sie lieferte Zahlen des neuen, vierten Diversitätsberichts des Bundesverbands für Regie: „In der ARD führten bei fiktionalen Programmen, die in der Zeit zwischen 18:00 und 24:00 Uhr ausgestrahlt wurden, in 2016 nur 19,3% Frauen Regie, im ZDF waren es 14,4,%.  Hinzu kommt: Je höher die Budgets sind, umso weniger Frauen führen Regie. Im Kino führten 22% Frauen Regie. Mit dem SI STAR wollen wir dazu beitragen, dass Regisseurinnen stärkere Beachtung und Aufträge bekommen.“

Die Verleihung des 2. SI STAR findet am 17. Februar 2018 in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung statt.

 

Das Frauennetzwerk Soroptimist International, das 1921 in USA gegründet wurde, engagiert sich für Diversity und Chancen von Frauen und Mädchen in der Welt.

Kontakt SI STAR: sistar-filmpreis[at]gmx.de; mobil 015116874352

 

 

 

 

Berliner fsk-Kino zeigt den Film "Dil Leyla", nominiert für den SI STAR 2018

 

19.11.2017_ Berlin. Der Film "Dil Leyla", nominiert für den SI STAR 2018, wurde gestern in Anwesenheit der Regisseurin Aslı Özarslan und der Protagonistin Leyla Imret im Berliner fsk-Kino gezeigt, zufällig am selben Tag der Shortlist-Matinee in Mainz.

 

Die Berliner SI Clubschwester Sabine Bianca Hasselberg hat die Regisseurinnen mit der Nachricht der Nominierung sowie mit Blumen überascht. 

 

Auf dem Foto unten von links nach rechts: Leyla Imret, Aslı Özarslan, Sabine Bianca Hasselberg.

Copyright Bildmaterial: André Hercher und Regine Peter.

 

 

SI STAR Filmpreis 2018 - Soroptimist International – Club Mainz verleiht gemeinsam mit rheinland-pfälzischen SI-Clubs zum zweiten Mal den SI Star Filmpreis für starke Regisseurinnen

Musik International Mainz - SI Flüchtlingschor und Ensemble auf der ganz großen Bühne in der Mainzer Rheingoldhalle

03.10.2017_ Mainz. Wir freuen uns, dass 25 Musiker_innen von Neu-Tor Chor und Neu Tor-Band zusammen mit dem Chor des Staatstheaters Mainz am 03. Oktober 2017 bei der zentralen Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit das Deutschlandlied singen.

 

Spendenaufruf

Um Neu-Tor-Band und Neu-Tor-Chor langfristig weiter fördern zu können, bittet der gemeinnützige Förderverein „Soroptimist Mainz – Förderverein e.V.“ um Spenden auf das Konto bei der Mainzer Volksbank: DE03 5519 0000 0923 4930 19, Stichwort „ Musikalische Projekte für Geflüchtete". Auf Wunsch erhalten sie eine Spendenquittung.

03.10.2017_Konzert in der Rheingoldhalle Mainz, Bildnachweise: Mediathek ZDF

Club Mainz: Musik verbindet

April 2017_ Artikel Club Mainz, Soroptimist Intern, Nr. 167

 

Die musikalischen Projekte des SI Clubs Mainz mit Geflüchteten, vor allem geflüchteten Frauen und Mädchen, haben in 2016 eine gute Entwicklung genommen. Nachdem unser Club Anfang 2016 beschlossen hatte, einen Chor und ein Musikensemble mit Geflüchteten und Interessierten aus Mainz und Umgebung ins Leben zu rufen, machten wir uns sofort an die Arbeit.

 

Zunächst gelang es uns, wichtige Kooperationspartner einzubinden, vor allem die Stadt Mainz und die Mainzer Weltmusik Akademie. Auch eine engagierte Chor- und eine Bandleitung waren schnell gefunden. Die nachfolgende intensive Suche nach interessierten Flüchtlingen war jedoch immer wieder von Rückschlägen, aber auch von neuen Erfolgen geprägt. Dabei haben die in diesem Projekt aktiven Clubschwestern bei allen Wohlfahrtsverbänden und Flüchtlingsunterkünften in Mainz und Umgebung um Unterstützung geworben. Erstes entscheidendes Ergebnis dieser Bemühungen war die erfolgreiche Auftaktveranstaltung in der Weltmusik Akademie im März 2016, an der zahlreiche Flüchtlinge auch schon mit eigenen musikalischen Beiträgen teilnahmen. Chor und Band wurden konstituiert. Anfang April 2016 erfolgte die Bildung des Soroptimist Mainz Fördervereins e.V., womit der SI Club Mainz den Zweck verfolgte, leichter Spenden für seine Projekte, vor allem die Flüchtlingsarbeit, einwerben zu können. Aufgrund der anhaltenden Fluktuation in Chor und Band musste die Suche nach Interessenten unter den Geflüchteten allerdings intensiv fortgesetzt werden. Dafür kamen auch mehrsprachige Flugblätter und ein Facebook-Auftritt zum Einsatz.

 

Im Juli 2016 hatten Chor und Band schließlich einen festen Kern von Beteiligten. Ziel der nachfolgenden Konsolidierungsphase war es, den Zusammenhalt beider Gruppen langfristig zu sichern, was uns durch die Fokussierung auf ein großes Konzert in der Mainzer Altmünsterkirche im September 2016 gelang. Nicht nur durch die intensiven Proben, sondern vor allem auch durch den großen Erfolg des Konzerts wurden Chor und Band, die sich nach dem Probenort jetzt als Neu-Tor-Chor und Neu-Tor-Band bezeichneten, maßgeblich gefestigt.

 

In der nächsten Phase unserer Arbeit verfolgten wir das Ziel, vor allem die Selbstständig-keit von Chor und Band bei weiterer finanzieller Unterstützung zu fördern. Auch dieses Vorhaben gelang. Seit Oktober 2016 haben beide Gruppen mehrfach Konzerte in kleinerem Rahmen selbstständig organisiert und auch erfolgreich wahrgenommen, die Band z.B. im Dezember auf dem Wintermarkt in der Mainzer Neustadt, der Chor im Rathaus Gonsenheim, ebenfalls im Dezember 2016.

 

Während die Band hauptsächlich aus männlichen Teilnehmern besteht, sind im Chor acht von zwölf Geflüchteten Frauen. Hinzu kommen noch zwölf deutsche Frauen, die sich auch außerhalb des Chors um die Geflüchteten kümmern. Zum gesungenen Liedgut gehören deutsche, internationale, arabische und kurdische Lieder.

 

Im Dezember 2016 haben wir dann noch ein neues musikalisches Projekt an der IGS Anna Seghers Mainz ins Leben gerufen. Dort erlernen jetzt zehn Jugendliche mit Migrationsgeschichte (9 Mädchen und ein Junge), darunter auch geflüchtete Jugendliche, Saz zu spielen. Sie werden von Mikail Aslan, einem der Leiter der Weltmusik Akademie, unterrichtet. Einen Großteil der monatlichen Kosten trägt der Förderverein des Clubs Mainz.

 

In finanzieller Hinsicht hat die großartige Unterstützung durch den Soroptimist Hilfsfonds maßgeblich dazu beigetragen, dass wir unsere musikalischen Projekte für und mit Geflüchteten in 2016 unterhalten konnten. Im neuen Jahr wollen wir unseren Chor und die Band natürlich weiter unterstützen. Darüber hinaus aber sind wir dabei, weitere Schulprojekte mit Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte ins Leben zu rufen.

 

Denn wie wir immer wieder erfahren, kommt gerade die wichtige kulturelle Integrationsarbeit an Schulen viel zu kurz. Dabei sind es doch gerade kulturelle, vor allem musikalische Projekte, die den Geflüchteten helfen, ihre Wurzeln zu bewahren und zusammen mit ihren neuen Freundinnen und Freunden hier in ihrer neuen Heimat auch neue Wurzeln zu schlagen.

 

Doris Peckhaus, Club Mainz

 

SI-Filmmatinee im CinéMayence Mainz

09.11.2016_ Mainz / www.allgemeine-zeitung.de

SI STAR” Filmpreis verliehen für herausragende Regieleistungen von Frauen.  

 

 

Refugees & Friends - Musikalische Begegnung

01.09.2016_ Mainz / Der Mainzer. www.der mainzer.net

 

COME HEAR! / Konzert

02.09.2016_ Mainz

Soroptimist International-Club Mainz und sein gemeinnütziger Förderverein „Soroptimist Mainz - Förderverein“


„COME HEAR! Musikalische Begegnung mit Refugees & Friends“
Benefizkonzert zum Auftakt der 41. Interkulturellen Woche der Landeshauptstadt Mainz.

 

Wann: Samstag, 10.09.2016

Wo: Altmünsterkirche Mainz / Eintritt: 10 Euro

Die Einnahmen aus dem Konzert dienen zur Förderung von musikalischen Projekten von und mit Geflüchteten.

 

Im März 2016 hat der SI-Club Mainz von Soroptimist International Deutschland ein Grenzen überschreitendes musikalisches Projekt ins Leben gerufen: einen Chor und ein Instrumentalensemble, in denen Menschen, die nach Mainz geflüchtet sind, mit Menschen von hier zusammen singen und musizieren. Über die Auftaktveranstaltung im März gab es einen ausführlichen Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 12.03.2016.

 

Aus den regelmäßigen Proben in der Mainzer Weltmusik Akademie in der Neutorstraße sind der Neu-Tor-Chor und die Neu-Tor-Band entstanden, die jeden Montagabend Melodien aus der alten und der neuen Heimat der Geflüchteten einstudieren. Die Musiker/innen und Sänger/innen wählten den Namen Neu-Tor nicht nur wegen des Probenortes, sondern vor allem als Symbol für die neuen musikalischen Erfahrungen aller Beteiligten.

 

Wie viele Musiker und Sänger/innen im Neu-Tor-Projekt hat auch der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad in Deutschland Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gefunden. Gemeinsam mit den anderen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern unterstützt auch er den Benefizgedanken des Konzerts und zeigt, dass Musik Hoffnung spendet und verbindet.

 

Veranstaltet wird das Benefizkonzert von SI-Club Mainz und seinem gemeinnützigen Förderverein „Soroptimist Mainz - Förderverein“ gemeinsam mit der Landeshauptstadt Mainz als Auftakt der 41. Interkulturellen Woche der Stadt Mainz.

 

Als Moderator für das Konzert konnte Walter Schumacher, Kulturstaatssekretär a.D., gewonnen werden.

 

 

Programm

 

Begrüßung

Pfarrer Hendrik Maskus, Altmünsterkirche

J.S. Bach: Konzert in D-Dur für Klavier und Orchester BWV 1054

Christian Richter (Pianist, lebt und arbeitet in Österreich, Preisträger des Walter-Gieseking-Klavier-Wettbewerbs)

Kammerorchester der Freien Waldorfschule Mainz

Andreas Arneke (Dirigent)

Melodien aus der alten und der neuen Heimat der Geflüchteten

Neu-Tor-Band und Neu-Tor-Chor (Refugees & Friends)

Mainzer Weltmusik Akademie (Bandleitung)

Stefanie Tettenborn (Chorleitung)

Deutsche, englische und äthiopische Lieder

Menna Mulugeta (Finalistin von The Voice of Germany)

Andreas Arneke (Klavier)

Arabische Improvisationen: Sehnsucht nach Frieden

Aeham Ahmad (Gesang und Klavier, palästinensisch-syrischer Pianist, Preisträger des Beethovenpreises für Menschenrechte)

Bergo Ibrahim (Perkussion und Moderation)

 

Mit freundlicher Unterstützung von

- der Freien Waldorfschule Mainz,

- der Zahnarztpraxis Dr. Sielemann und

- der Brezelbäckerei Ditsch

 

 

Die Einnahmen aus dem Konzert dienen zur Förderung von musikalischen Projekten mit und von Geflüchteten, bspw. Musikunterricht für Geflüchtete. Der gemeinnützige Förderverein „Soroptimist Mainz - Förderverein e.V.“ bittet um Spenden auf das Konto bei der Mainzer Volksbank: DE03 5519 0000 0923 4930 19. Auf Wunsch stellen wir gerne eine Spendenquittung aus.

Anfragen an: foerderverein[at]clubmainz.soroptimist.de

Zu Soroptimist International:

Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Vereinigung berufstätiger Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Stellung von Mädchen und Frauen nachhaltig zu verbessern. Heute gibt es über 3.000 Clubs auf allen Kontinenten. Allein in Deutschland bestehen 214 Clubs mit weit über 6000 Mitgliedern.

 

Präsidentin: Margrit Stärk, Fischtorplatz 18, 55116 Mainz

 

Kontakt für Presseanfragen: Dr. Anna-Maria Brandstetter, Mobil: 015771735452

foerderverein@clubmainz.soroptimist.de

http://clubmainz.soroptimist.de/presse/

 

Zu Soroptimist International:

Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Vereinigung berufstätiger Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Stellung von Mädchen und Frauen nachhaltig zu verbessern. Heute gibt es über 3.000 Clubs auf allen Kontinenten. Allein in Deutschland bestehen 214 Clubs mit weit über 6000 Mitgliedern.

 

SI STAR Presse/Echo

15.02.2016_ Berlin / Online Pressespiegel. Erste Verleihung des SI STAR Filmpreises

Am Sonntag wurde in Berlin das erste Mal der “SI STAR” Filmpreis verliehen für herausragende Regieleistungen von Frauen. Sieben Filme waren nominiert. Gestiftet wird der SI STAR von den SI-Clubs Mainz, Mainz-Rosengarten, Nahetal, Landau, Cochem, Kaiserslautern, Ingelheim und Koblenz unter der Schirmherrschaftder Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.www.clubmainz.soroptimist.de

 

www.bildderfrau.de

mobile.twitter.com/bildderfrau_de

https://www.inforadio.de

http://kulturland.rlp.de

http://www.professional-production.de

http://juedischewelt.de

http://filmloewin.de

http://www.filmuniversitaet.de

http://www.zdf.de

http://www.proquote-regie.de

 

 

Über Maike Conway, die Gewinnerin des SI STAR, des ersten Filmpreises für Frauen, und ihr preisgekrönter Film Corinnes Geheimnis

14.02.2016_ Berlin /Maike Conway, die Gewinnerin des ersten SI STAR, arbeitete bereits während ihrer Ausbildung an der Stage School in Hamburg, der Hochschule für Fernsehen und Film in München und den ARRI-Tonstudios als Fotoassistentin und Cutterin. Seit 1996 setzt sie als Dokumentarfilmerin eigene Drehbücher um. Für ihren Dokumentarfilm Chancen war sie 2011 für den Grimme Preis nominiert. Für die Kurzvariante von Corinnes Geheimnis für die Jugendserie „Stark!“ ist gerade wieder bei Grimme nominiert.

 

Für ihr großes Projekt Corinnes Geheimnis hat sie mit ihrer Kamera über zehn Jahre lang ein Mädchen begleitet, das bei ihrer Geburt mit HIV infiziert wurde. Keiner durfte das wissen, sonst, so fürchteten Corinne und vor allem ihre Pflegemutter, würde sie sozial ausgegrenzt werden und alleine dastehen. Eine starke Geschichte aus dem wahren Leben, eigenwillig, schön - und wirkungsvoll erzählt.

 

Aufwachsen in Deutschland, mit einer gefürchteten Krankheit. Herausforderungen in einer Pflegefamilie: Wo gehöre ich hin? Eine junge Frau zwischen Vertrauen und Verzweifeln, und ihr Wille, niemals Opfer zu werden. Geheimnisse - und die Menschen, die mit ihnen leben. Maike Conway kommt ihnen nah – und lässt ihnen doch Raum, sich zu zeigen und zu entwickeln. Sie hat auf eigenes Risiko über zehn Jahre diese Lebensgeschichte gefilmt, ohne finanzielle Absicherung, und ohne die Gewissheit, dass dieser Film jemals gezeigt werden würde! Als Corinne 18 wurde, hat sie selbst entschieden, dass der Film - und damit ihr Geheimnis - öffentlich wird - mit toller Resonanz. Die Zuschauer spüren, dass sie Situationen intensiv mit - erleben, die sie sonst nur von ferne wahrnehmen. Ein dokumentarischer Glücksfall. Danach sieht alles anders aus.

Susanne Becker, Soroptimist International Club Mainz

 

 

Erster SI STAR in Berlin für die Dokumentarfilmerin Maike Conway

14.02.2016_ Berlin /Die Dokumentarfilmerin Maike Conway aus Bayern wurde mit dem ersten SI STAR ausgezeichnet. Das Frauennetzwerk Soroptimist International, Club Mainz stiftete diesen neuen Filmpreis zusammen mit weiteren Rheinland-pfälzischen Clubs für eine herausragende Regisseurin. Der SI STAR ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz verliehen. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.

 

Maike Conway hat für ihren Dokumentarfilm "Corinnes Geheimnis" über 10 Jahre lang ein Mädchen begleitet, das von Geburt an mit HIV infiziert war - ihr "Geheimnis", denn mehr als AIDS fürchten Corinne und vor allem ihre Pflegemutter die soziale Ausgrenzung, wenn die Umgebung von der Krankheit wüsste. Die Jury lobte den Mut der Regisseurin, auf eigenes Risiko diese Lebensgeschichte so lange zu begleiten und als starken Film umzusetzen: "Maike Conway erzählt nah an den Menschen und lässt ihnen doch Raum, sich zu zeigen und zu entwickeln. Aufwachsen in Deutschland, die Herausforderungen einer Pflegefamilie, die Menschen und ihre Geheimnisse. Nach diesem Film sehen wir die Welt anders. Ein dokumentarischer Glücksfall."

 

Zusätzlich zum SI STAR verlieh die Jury eine "Lobende Erwähnung" an die Berliner Regisseurin Sylke Enders für ihren Spielfilm "Schönefeld Boulevard". "Gerade vor der aktuellen Diskussion um die Freiheit der Frauen", so die Begründung der Jury, " ist Sylke Enders' junge und eigenwillige Cindy, die aus jeglichen Rollenklischees fällt und beherzt ihre weiblichen Reize erprobt eine moderne Heldin, die nicht nur jungen Frauen Mut machen kann."

Der SI STAR wurde während der Berlinale 2016 erstmals an eine Regisseurin für ihre herausragende Regiearbeit verliehen. Frauen sind in der Filmbranche unterrepräsentiert. So lag der Anteil der Regisseurinnen bei Serien, Reihen und Fernsehfilmen im öffentlich-rechtlichen Abendprogramm in den Jahren 2010 bis 2013 bei nur 11%, im Kino bei  22%. Der SI STAR fördert die künstlerischen Ausdrucksformen von Frauen und die Wahrnehmung ihrer Arbeit in der Filmbranche und Öffentlichkeit. Er soll alle zwei Jahre verliehen werden.

Nominiert für den SI STAR 2016 waren vier Spielfilme und drei Dokumentarfilme: Kerstin Ahlrich für Taxi (D 2015), Ester Amrami für Anderswo (D 2014), Maike Conway für Corinnes Geheimnis (D 2014/15), Theresa von Eltz für 4 Könige (D 2015), Sylke Enders für Schönefeld Boulevard (D 2014), Carolin Genreith für Das Golddorf (D 2015) und Marie Wilke für Staatsdiener (D 2015).

 

Zur SI STAR Jury des SI-Club Mainz gehören die Fernsehjournalistin  Dr. Susanne Becker, die Filmautorin und Fernsehjournalistin Bianca Charamsa, die Filmwissenschaftlerin Dominique Henz, die Malerin Christiane Schauder, die Spielfilmeinkäuferin Margrit Stärk, die Leiterin der ZDF-Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ Claudia Tronnier und die Filmemacherin Barbara Trottnow.

 

Gestiftet wird der SI STAR von den SI-Clubs Mainz, Mainz-Rosengarten, Cochem/Mosel, Ingelheim, Landau, Kaiserslautern, Koblenz/Rhein und Nahetal-Bad Sobernheim. www.clubmainz.soroptimist.de

 

Das Frauennetzwerk Soroptimist International, das 1921 in USA gegründet wurde, engagiert sich für Diversity und Chancen von Frauen und Mädchen in der Welt. www.soroptimistinternational.org

Kontakt: Christiane Schauder  0172 61 20 766  mail[at]christiane-schauder.de

Nachfolgendes Fotomaterial/Rechte: Günter Minas / ©

 

 

Neuer Filmpreis SI STAR für starke Regisseurinnen

unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer am 14. Februar in Berlin

03.02.2016 / Mainz _ Soroptimist International Club Mainz

Während der Berlinale 2016 wird erstmals der Filmpreis SI STAR an eine Regisseurin für ihre herausragende Regiearbeit verliehen. Gestiftet wird der Preis vom  Frauennetzwerk Soroptimist International, Club Mainz, und weiteren rheinland-pfälzischen SI-Clubs. Er ist mit 10.000 € dotiert.

 

Der Abend wird von der Kulturredakteurin Andrea Maurer moderiert. Staatssekretärin Heike Raab (Chefin der rheinland-pfälzischen Landesvertretungen in Berlin und Brüssel) wird im Rahmen der Veranstaltung den SI STAR verleihen. Filmemacherin Tatjana Turanskyj (Pro Quote Regie) spricht zur aktuellen Situation von Regisseurinnen

Frauen sind in der Filmbranche unterrepräsentiert. So lag der Anteil der Regisseurinnen bei Serien, Reihen und Fernsehfilmen im Abendprogramm von ARD und ZDF in den Jahren 2010 bis 2013 bei nur 11%, im Kino bei  22%.

Der Club Mainz des Frauennetzwerks Soroptimist International hat deshalb einen Frauenfilmpreis ins Leben gerufen, der an eine herausragende Regisseurin für einen Spielfilm oder Dokumentarfilm im deutschsprachigen Raum geht. Der SI STAR fördert die künstlerischen Ausdrucksformen von Frauen und ihre Wahrnehmung.

 

Nominiert für den SI STAR 2016 sind vier Spielfilme und drei Dokumentarfilme:

Kerstin Ahlrich für Taxi (D 2015)

Ester Amrami für Anderswo (D 2014)

Maike Conway für Corinnes Geheimnis (D 2014/15)

Theresa von Eltz für 4 Könige (D 2015)

Sylke Enders für Schönefeld Boulevard (D 2014)

Carolin Genreith für Das Golddorf (D 2015)

Marie Wilke für Staatsdiener (D 2015)

 

Zur SI STAR Jury des SI-Club Mainz gehören: die Fernsehjournalistin  Dr. Susanne Becker, die Filmautorin und Fernsehjournalistin Bianca Charamsa, die Filmwissenschaftlerin Dominique Henz, die Malerin Christiane Schauder, die Spielfilmeinkäuferin Margrit Stärk, die Leiterin der ZDF-Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ Claudia Tronnier und die Filmemacherin Barbara Trottnow.

 

Gestiftet wird der SI STAR von den SI-Clubs Mainz, Mainz-Rosengarten, Cochem/Mosel, Ingelheim, Landau, Kaiserslautern, Koblenz/Rhein und Nahetal-Bad Sobernheim. www.clubmainz.soroptimist.de

 

Das Frauennetzwerk Soroptimist International, das 1921 in den USA gegründet wurde, engagiert sich für Diversity und Chancen von Frauen und Mädchen in der Welt. www.soroptimistinternational.org

 

Kontakt: Christiane Schauder  0172 61 20 766,  mail[at]christiane-schauder.de

 

 


Flüchtlingskinder malen unter Anleitung der Künstlerin Christiane Schauder in ihrem Atelier

 

31.08.2015_ Mainz / weitere Informationen zu dieser besonderen Aktion, die Soroptimist International Club Mainz mit dem Erlös des Sommerbasars im Juli ermöglichte: http://www.allgemeine-zeitung.de

 

 

 

Soroptimist International Deutschland finanziert Schule für syrische Flüchtlingskinder

20.08.2015_ Hannover / Spenden sichern SID-Projekt an der türkisch-syrischen Grenze bis zum Jahresende

 „Wir haben die 100.000-Euro-Marke gerissen und sind damit weit über unser Ziel hinaus gekommen“, freut sich Magdalena Erkens, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland (SID). Diese 100.000 Euro haben die deutschen Soroptimistinnen seit Jahresbeginn für eine Schule für syrische Flüchtlingskinder in der Türkei gestiftet. Aufgebaut hat die Schule die Welthungerhilfe gemeinsam mit türkischen Partnern vor Ort. Magdalena Erkens hat die Schule in Mardin an der türkisch-syrischen Grenze kürzlich besucht und berichtet: „Seit Januar werden dort 375 syrische Mädchen und Jungen in gemischten Klassen unterrichtet, geprüft und benotet. Alles auf Arabisch und nach syrischem Lehrplan, denn Syrien hatte vor dem Krieg ein hochqualifiziertes Bildungswesen.“ Auch die 21 Lehrer stammen aus Syrien, die meisten sind vor dem IS geflohen. Zwei Lehrer stammen aus der Türkei, sie geben Türkisch-Unterricht. „Das ist wichtig und hilft bei der Integration, denn die meisten Flüchtlingskinder werden wohl lange in der Türkei leben.“

 

Geplant war ursprünglich, die Schule bis zu den Sommerferien zu finanzieren. Kalkuliert hatten SID und der Kooperationspartner Welthungerhilfe dafür zunächst 61.000 Euro. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass die deutschen Soroptimistclubs so schnell so viele Spenden sammeln“, freut sich Magdalena Erkens. „Damit ist die Schule zunächst bis zum Jahresende gesichert. Der Unterreicht ist wichtig für die Kinder. Er bringt ihnen neben allem Wissen vor allem Stabilität im Flüchtlingsalltag.“ Angesichts von über 13.000 Kindern, die allein in den Flüchtlingslagern an der türkisch-syrischen Grenze ausharren müssen, ist das Projekt erst ein kleiner Anfang. Die SID-Präsidentin will sich dafür einsetzen, den Schulunterricht in Mardin auf Dauer zu sichern. SID sammelt weiter Spenden, Präsidentin Erkens wird weiter für die große Bildungsaufgabe werben, etwa beim Bürgerfest des Bundespräsidenten, zu dem sie am 11. September nach Berlin eingeladen ist.

 

Spendenkonto:

Hilfsfonds von SI Deutschland, Stichwort „Flüchtlingshilfe“, Konto-Nr. 040 900 300, BLZ 670 700 10, IBAN: DE83670700100040900300, BIC: DEUTDESMXXX.

 

Soroptimist International (SI) ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen. SI engagiert sich als Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für die Menschenrechte, Bildung für Mädchen und Frauen, Frieden, internationale Verständigung und verantwortliches Handeln. SI beteiligt sich aktiv an den Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft. SI hat weltweit 80.000 Mitglieder in 130 Ländern und aktuell 209 Clubs und 6.300 Mitglieder in Deutschland. Weitere Informationen unter www.soroptimist.de

 

Verantwortlich: Magdalena Erkens, Präsidentin Soroptimist International Deutschland, c/o SID-Geschäftsstelle,

Hannover, Telefon 0511 288 03 26 oder 08554 94 44 54, E-Mail: soroptimist[at]soroptimist.de

Pressekontakt: Eva Reinhold-Postina, SID-Kommunikationskoordinatorin, Telefon 0171 5320553

 

 

 

 

 

SI Mainz veranstaltet Basar im Zentrum der Stadt Mainz

 

18.07.2015 / Mainz _ Soroptimist International Club Mainz. Der Auftakt zu einem sehr erfolgreichen Sommerbasar.

Die SI Clubmitglieder Mainz freuen sich auf die Arbeit mit Flüchtilingskindern. Die Einnahmen aus dem Basar werden zur Unterstützung von Flüchtlingskindern in Mainz eingesetzt.

 

Soroptimist International_Club Mainz wird 30 Jahre. Ministerpräsidentin Dreyer und Oberbürgermeister Ebling würdigen das nachhaltige gesellschaftliche Engagement von SI Club Mainz

22.08.2014 / Mainz _ Soroptimist International Club Mainz

Dass sich Frauen organisiert vernetzen und sich nachhaltig gesellschaftspolitisch und sozial für eine gerechte Welt einsetzen, würdigten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling bei ihren Grußworten zum Geburtstagswochenende von Soroptimist International Club Mainz.

 

„Es war eine besondere Ehre“, so Clubpräsidentin Audrey Eichstädt, „das wir unsere Ministerprä-sidentin am Freitagabend beim gemütlichen Auftakt unserer Geburtstagsfeier begrüßen durften. Sie begeisterte uns mit ihrem Grußwort, in dem sie betonte, wie wichtig es sei, dass Frauen nicht nur davon reden sich zu vernetzen, sondern es auch tatsächlich tun.“ „Und nicht weniger haben wir uns gefreut“, fuhr sie fort, „dass Oberbürgermeister Michael Ebling unserer Einladung zur Filmmatinee am Sonntagvormittag gefolgt ist und damit die 30-jährige ehrenamtliche Arbeit des Mainzer Clubs würdigte, der sich vor Ort und international für die Rechte und Belange von Frauen und damit für eine sozial gerechtere Welt einsetzt.“


Das war auch der Leitgedanke der Festrede von Dr. Lea Ackermann am Samstagabend beim Gala-Dinner im Hyatt Regency. Schwester Lea, wie sie am liebsten angeredet werde möchte, erinnerte in ihrer bewegenden Rede über Menschenhandel und das Schicksal von Mädchen und Frauen in der Prostitution an die Verantwortung der „besten Schwestern“ für diese „verlorenen Schwestern“. „Beste Schwestern“ ist die wörtliche Übersetzung von „sorores optimae“. Daraus leitet sich der Name Soroptimist International ab. Zur Unterstützung der Arbeit von SOLWODI (Solidarity with Women in Distress/ Solidariät mit Frauen in Not) überreichte SI Club Mainz einen Scheck in Höhe von 1530 Euro an Dr. Ackermann, die Gründerin und Vorsitzende.


Neben zahlreichen Schwestern befreundeter Clubs und anderen Gästen durfte der Club Mainz auch die Präsidentin der Deutschen Union von Soroptimist International, Magdalena Erkens, begrüßen.


Zum abwechslungsreichen und attraktiven Geburtstagsprogramm gehörten Führungen beim ZDF auf dem Lerchenberg mit anschließendem Programmgespräch, im Landesmuseum und durch die 1000-jährige jüdische Geschichte von Mainz. Den Abschluss des Festes bildete die Filmmatinee am Sonntagvormittag im Restaurant Kupferbergterrasse. Der Film „Kaptan June“ der Mainzer Filmemacherin Barbara Trottnow dokumentiert das Engagement der britischen Umweltaktivistin June Haimoff, die sich seit fast 30 Jahren für den Schutz seltener Meeresschildkröten in der Tür-kei einsetzt. Der Film, der vom Mainzer Club gefördert wurde, zeigt beispielhaft und motivierend, was Frauen erreichen können.


Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Vereinigung berufstätiger Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Stellung von Mädchen und Frauen nachhaltig zu verbessern. Heute gibt es über 3.000 Clubs auf allen Kontinenten. Allein in Deutschland bestehen 210 Clubs mit weit über 6000 Mitgliedern.

www.rlp.de

 

 

 

 

30 Jahre Club Mainz

Wir freuen uns auf viele Gäste, die unseren Clubgeburtstag mit uns in unserer schönen Stadt feiern. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches, attraktives Geburtstagsprogramm!

Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem Flyer in der PDF-Ansicht.

 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit den Soroptimist International "Club Mainz" in der Staatskanzlei

 

Soroptimistinnen mit klugem Ansatz

31.01.2014 / Mainz _ Soroptimist International

 

Als einen „klugen Ansatz“ lobte Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Konzept von Soroptimist International, einem organisierten Netzwerk für Frauen aus verschiedenen Berufszweigen. „Hier tauschen sich Führungskräfte über ihre Berufstätigkeit aus. Manche Fragen stellen sich gleichermaßen überall. Da ist es gut, wenn Frauen außerhalb der Konkurrenzsituation am Arbeitsplatz von den Erfahrungen anderer profitieren können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
 
Sie hatte Soroptimist International „Club Mainz“ und „Club Mainz Rosengarten“, stellvertretend für die 14 rheinland-pfälzischen Clubs der Vereinigung zu einer Führung durch die Staatskanzlei eingeladen. Zum Auftakt gab die Ministerpräsidentin einen Einblick in ihre Arbeit als Regierungschefin.

Malu Dreyer erinnerte sich daran, als sie vor mehr als elf Jahren Ministerin wurde, oft die einzige Frau in einem Gremium gewesen zu sein. „Heute sind Frauen in Führungspositionen zwar keine Seltenheit mehr. Aber wir sind immer noch weit davon entfernt, dass Männern und Frauen die Hälfte der Welt gehört“, so die Ministerpräsidentin. Deshalb sei es wichtig, dass Frauen miteinander reden und sich unterstützen „Sie können in Ihrer Vereinigung gegenseitiges Vertrauen aufbauen und sich über Fragen von Beruf, Engagement und vielleicht auch Familie austauschen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie dankte den Soroptimistinnen auch für ihr gesellschaftspolitisches Engagement und die Verwirklichung sozialer Projekte.

Soroptimist International ist eine Vereinigung berufstätiger Frauen aus verschiedensten Zweigen, die Austausch und soziales Engagement pflegen. Bei den regelmäßigen Clubtreffen geben sich die Mitglieder gegenseitig Einblick in ihre Berufswelt. Der erste Club wurde im Jahre 1921 in Oakland/USA gegründet. 1924 folgte der erste europäische Club in Paris. Heute gibt es über 3.000 Clubs auf allen Kontinenten. In Deutschland bestehen 200 Clubs mit über 6.000 Mitgliedern, davon 14 in Rheinland-Pfalz inklusive der beiden in Mainz („Club Mainz“ und „Club Mainz Rosengarten“). Die Berufsrichtungen in den Mainzer Clubs reichen von der Innenarchitektin über die Ärztin bis hin zur Fernsehredakteurin.

Bild: Reiner Voß / ©Staatskanzlei

 

Adventsbasar mit Rahmenprogramm im Landesmuseum Mainz

23.12.2013 / Mainz _  von 11:00 bis 17:00 Uhr veranstaltet Soroptimist International Club Mainz, ein Service-Club für berufstätige Frauen, im Foyer des Landesmuseums Mainz einen Adventsbasar, dessen Erlös den erwarteten Flüchtlingen aus Syrien zugute kommen soll. 


So gesehen hat „Advent“ für uns eine weitere Bedeutung: wir erwarten nicht nur das Weihnachtsfest sondern auch die Menschen, die nach schrecklichen Erlebnissen im Bürgerkrieg Zuflucht und Hilfe bei uns suchen. Neben materieller Hilfe brauchen diese Flüchtlinge sicher Unterstützung, Anteilnahme und Aufmunterung von uns Mainzern. Dieser Adventsbasar soll ein erster Anlauf zur Hilfe sein.
 
Zum Verkauf angeboten werden Adventskränze und Gestecke (ein herzlicher Dank geht hiermit an Herrn Dorschel vom Forstamt Lenneberg, der uns kostenlosen Tannenreisig vermittelt hat). Des weiteren gibt es Schmuck, selbstgebackene Plätzchen und andere Köstlichkeiten, Weihnachtsartikel und allerlei schöne Sachen günstig zu erwerben.
 
Ein Rahmenprogramm für die ganze Familie sorgt für Unterhaltung: um 12:00 Uhr gibt es ein Rheinland-Pfalz-Quizz zum Mitmachen, um 14:30 Uhr ein Flötenkonzert mit Noemi Nagy und Ezter Simon, und um 15 Uhr erzählen Doris Peckhaus und Günter Minas weihnachtliche und andere Geschichten. Um 16:00 Uhr liest Mohsen Charifi mit seiner Frau Bettina aus seinem kürzlich erschienen Buch „Ein Tag mit der Liebe“.
 
Der Eintritt ist frei (aber Sie sind herzlich um Spenden gebeten), und wir freuen uns auf zahlreiche Besucher im schönen Ambiente des Landesmuseums, bei dem wir uns für die Gastfreundschaft bedanken.

 

 

Soroptimist intern Heft 154/2013

Deutsch aus Liebe - Ask icin Almanca

 

Soroptimist International Club Mainz veranstaltete eine Matinée zum Thema »Migration« mit Dokumentarfilm und Diskussion. Vorführung mit Rahmenprogramm und Diskussion im CineMayence in Mainz.

 

Die Dokumentarfilmerin Barbara Trottnow hat eindrucksvoll den Weg dreier junger Türkinnen beobachtet, begleitet und in diesem Film festgehalten wie sie Deutsch lernen, um ihrer Liebe nach Deutschland zu folgen. Ein Deutschkurs in der türkischen Stadt Balikesir ist der Ausgangspunkt für diese Langzeit-beobachtung. Die Teilnehmerinnen lernen Deutsch, weil sie einen in Deutschland lebenden türkischen Mann heiraten und zu ihm ziehen wollen. Der Film begleitet drei Frauen aus diesem Deutschkurs auf ihrem Weg von der Türkei nach Deutschland, in ein neues Leben.

 

Der Film erzählt aus der Perspektive der Frauen. Seher (24), Sümeyra (21) und Durdu (20) sind sehr verliebt, als wir sie zum ersten Mal in der Türkei treffen. Ihre künftigen Männer sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Im Film erzählen die drei Frauen, wie sie sich kennen gelernt haben. Bei Seher ist es eine »Kinderliebe«, im Sommer ist ihr Mann immer mit seiner Familie aus Deutschland gekommen und hat die Ferien in demselben Dorf verbracht, aus dem auch ihre Eltern stammen. Die Ehen von Sümeyra und Durdu wurden von den Familien vermittelt; erst haben sie mit ihren künftigen Männern eine Zeit lang telefoniert, und gleich beim ersten Treffen hat es dann »gefunkt«.

 

Keine der drei Frauen war schon einmal in Deutschland, und ihre künftigen Ehemänner haben ihnen auch nicht viel von ihrem Leben dort erzählt. Deren Familien sind einst als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen – und geblieben. Heiratsmigration nennen die Experten, worauf die jungen Frauen sich voller Vorfreude einlassen.

 

Der zweisprachige Dokumentarfilm wurde nach der Filmvorführung im bis auf den letzten Platz besetzten Kinosaal des CineMayence nach einer kurzen Kaffeepause diskutiert. Auf dem Podium: Moderator Günter Minas, Journalist / Publizist und für verschiedenen Filmfestivals tätig, Barbara Trottnow, Filmemacherin, Dr. Anna-Maria Brandstetter, Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz sowie Ayten Cankaya-Schäfer, die mit 16 Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam und als Mutter zweier Töchter sich in Politik und Gesellschaft sehr engagiert. Das Publikum stellte interessiert Fragen, die zu einer ausführlichen und begeisterten Diskussion führten. 

 

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stärken. Die Clubschwestern hatten Kuchen gebacken und bei Wein und Spundekäs‘ fand der Nachmittag einen schönen Ausklang. Der Erlös des Buffets kommt unseren Projekten zugute.

 

Wir danken Irene Alt, unserer rheinlandpfälzischen Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, die die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernahm sowie der Stadt Mainz – Büro für Migration und Integration, die uns im Rahmen der interkulturellen Wochen unterstützt hat.


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